Alltägliche Wunder

Melina:
„Ich sitze gerade neben einem Menschen, den ich definitiv in mein Leben manifestiert habe.

Ende Mai begann meine Tour durch Deutschland, auf der Suche nach neuen Inspirationen und Lebensgemeinschaften, nach einem Ort an dem ich ankommen könnte. Ein Zustand, der sich nach zu Hause anfühlt.
Von der KLP im Wendland, spontan auf das Denkwiesenfestival, dort lerne ich tolle Menschen kennen, die mir vom Humus Fest erzählen. Klingt spannend, doch letztendlich verweile ich länger in der Gemeinschaft in Nieklitz und fahre doch nicht hin.
Ausserdem plante ich aufs MOVE Utopia und auf die und Jetzt-Konferenz zu fahren, doch auch hier lenkten mich die Wege zu anderen spannenden Orten.“

 

Lauritz:
„Ich bin mit einem speziellen Wunsch Ende Mai auf die Flake-Tour gefahren, neben all den anderen Bedürfnissen und Wünschen, die wir durch die Flake zum Ausdruck bringen wollten, habe ich mich nach Partnerschaft und einer Gefährtin gesehnt.
Ich habe diesen Wunsch nicht auf die Flake geschrieben, doch ich trug ihn in meinem Herzen.
Ich wusste genau, wie dieser Mensch sein sollte. Ich konnte ihn so genau beschreiben, dass Flo, jedes Mal als ich ihm davon auf einer Fahrt zu einem Festival erzählte meinte, dass es unmöglich sei diese Person zu finden, denn entweder gibt es sie nicht oder ich würde sie wahrscheinlich bereits kennen.
Außerdem meinte er: „Meinste nicht deine Ansprüche sindn bischen hoch?“ Damit hatte er nicht unrecht.
Wir rechneten gemeinsam aus, auf wie viele von den Festivalgästen wohl meine Beschreibung passen und wie hoch wohl die Chance sei, dass ich einer dieser Personen begegnen würde.
Das Ergebnis war stets ernüchternd, in der Theorie, sowie der Praxis.

Jeder Aufbau der Flake, beim Humus im Juni und einigen anderen Veranstaltungen, wie dem MOVE Utopia, dem Herzberg im Juli, der Und-Jetzt Konferenz im August oder dem BFAS im September war von Euphorie und Hoffnung begleitet. Jeder Abbau reicher an Erfahrungen und schönen Begegnungen und doch bleibt mein Wunsch noch Wunsch.“

 

 

Melina:
„All diese Orte und Menschen, die ich kennenlernte, haben mich fasziniert, begeistert und klarer in meiner Vision werden lassen. Und trotzdem fühlte ich mich immer wieder allein, in dem Umherziehen und Erfahren. Mir wurde klar, dass ich mir Partnerschaft wünsche, um sich gemeinsam auf diese Reise zu begeben. Ich suchte also ausserdem nach einem Menschen, bei dem ich zu Hause sein kann, ein Gefühl des Ankommens in sich und in dem anderen.
Ich begann mir also ganz genau vorzustellen, welche Qualitäten, dieser Mensch mit sich bringen sollte, was ich gerne gemeinsam lernen und ausprobieren würde und wie wir zu zweit, der Beginn einer Gemeinschaft sein könnten.“

 

Jetzt ist es November und hier sitzen wir nun nebeneinander und miteinander, bei dem Versuch dieses alltägliche Wunder des Findens und des Liebens zu begreifen, zu feiern und in Worte zu fassen.
Dabei wird uns klar, dass die Flake nicht nur eine ortsgebunde Plattform des Teilens ist, die irgendwo auf und abgebaut wird. Sie ist vielmehr eine Einstellung oder ein Zustand des Vertrauens. Es beginnt damit sich das Träumen zu trauen, seine Bedürfnisse und Wünsche zu formulieren und zum Ausdruck zu bringen. Egal wie klein oder gross sie sind!

…Melina und Lauritz für die Flake-Crew

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.